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Allergologie · Atemwegsallergien

Hausstaubmilbenallergie

Die Hausstaubmilbenallergie ist eine IgE-vermittelte allergische Reaktion auf Proteine im Kot von Hausstaubmilben, vor allem Dermatophagoides pteronyssinus und D. farinae. Sie äußert sich hauptsächlich durch Rhinitis, Konjunktivitis, Asthma oder Ekzem, oft ganzjährig mit einer Verstärkung im Herbst.

Verfasst von Dr. A. Turcarelli, Dermatologe und Allergologe Aktualisiert am 6. Januar 2026 5 Min. Lesezeit

Allergies aux acariens

Einleitung

Sie tritt sehr häufig zusammen mit einer allergischen Rhinitis auf und kann saisonal oder ganzjährig bestehen.

Symptome

  • Gerötete Augen
  • Starker Juckreiz der Augen
  • Klarer Tränenfluss
  • Sand- oder Brenngefühl
  • Geschwollene Augenlider
  • Leichte Lichtempfindlichkeit
  • Verschlechterung bei Allergenkontakt

Ursachen

Pollen (saisonale Form)
Hausstaubmilben
Tierhaare und -schuppen
Schimmelpilze
Verstärkende Umweltreize (Luftverschmutzung, Rauch)

Diagnose

  1. Gezielte Anamnese (jahreszeitliches Auftreten, begleitender Schnupfen)
  2. Augenärztliche Basisuntersuchung
  3. Ausschluss einer infektiösen Bindehautentzündung
  4. Geeignete Allergietests zur Ermittlung des auslösenden Allergens

Behandlungen

Meidung des Allergens, soweit möglich
Antihistaminische Augentropfen
Entzündungshemmende Augentropfen
Künstliche Tränen
Antihistaminika zum Einnehmen bei weiteren Beschwerden
Hyposensibilisierung bei bestimmten ganzjährigen Formen

Betreuung

Die Diagnose bestätigen

Die Allergene genau bestimmen

Die Behandlung der Augen und die allgemeine Behandlung anpassen

Saisonalen Rückfällen vorbeugen

Den Sehkomfort deutlich verbessern

Häufige Fragen

Sprechstunde bei Hausstaubmilbenallergie

Konsultation mit gesicherter Diagnose und schriftlichem Behandlungsplan.

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