secretariat.drturcarelli@gmail.com +352 49 80 50 50, avenue de la Liberté, L-1930 Luxembourg-Gare
Allergologie · Kontaktdermatitis

Metallallergien

Metallallergien gehören zu den häufigsten Kontaktallergien. Sie verursachen ein Kontaktekzem, das nach wiederholtem oder längerem Hautkontakt mit bestimmten Metallen auftritt, insbesondere Nickel, Kobalt oder Chrom, die in Schmuck, Gürtelschnallen, Uhren oder bestimmten Werkzeugen enthalten sind.

Verfasst von Dr. A. Turcarelli, Dermatologe und Allergologe Aktualisiert am 7. Januar 2026 5 Min. Lesezeit

Allergies aux métaux

Einleitung

Meist handelt es sich um eine allergische Spätreaktion, die selbst nach jahrelanger scheinbarer Verträglichkeit auftreten kann.

Symptome

  • Örtlich begrenzte Rötung
  • Teilweise starker Juckreiz
  • Bläschen oder Nässen
  • Schuppung
  • Hautverdickung bei chronischem Verlauf
  • Ohrläppchen
  • Handgelenke
  • Bauch (Knöpfe, Gürtel)
  • Hände

Ursachen

Nickel (am häufigsten)
Chrom
Kobalt
Schmuck, Uhren
Knöpfe, Reißverschlüsse
Gürtel, Brillen
Werkzeuge, Metallteile
Implantate oder Prothesen (in bestimmten Fällen)
Längerer Kontakt
Feuchtigkeit und Schweiß
Wiederholte Reibung
Empfindliche Haut

Diagnose

  1. Die ausführliche ärztliche Anamnese
  2. Die dermatologische Untersuchung
  3. Epikutantests mit Metallen, die die Allergie bestätigen und das auslösende Metall genau identifizieren

Behandlungen

Meidung des auslösenden Metalls
Ersatz durch hypoallergene Materialien
Lokale Behandlung je nach Schweregrad
Pflege zur Regeneration der Hautbarriere

Betreuung

Genaue Identifizierung des auslösenden Metalls bzw. der auslösenden Metalle

Klare, im Alltag umsetzbare Hinweise zur Meidung

Anpassung von Alltagsgegenständen

Dermatologische und allergologische Kontrollen bei Bedarf

Häufige Fragen

Sprechstunde bei Metallallergien

Konsultation mit gesicherter Diagnose und schriftlichem Behandlungsplan.

Anrufen Termin vereinbaren