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Dermatologie · Pilzinfektionen (Mykosen)

Candidose der Haut (Hautsoor)

Die Hautcandidose ist eine oberflächliche Infektion der Haut, meist verursacht durch Candida albicans, einen Hefepilz, der natürlicherweise im Verdauungstrakt und auf den Schleimhäuten vorkommt. Sie entsteht, wenn das Gleichgewicht der Haut gestört ist (Wärme, Feuchtigkeit, aufgeweichte Haut, Diabetes, Antibiotika, geschwächte Abwehr), was die Vermehrung des Hefepilzes begünstigt. Am häufigsten betroffen sind die Hautfalten (Leisten, unter der Brust, zwischen den Fingern), doch jede Hautstelle kann befallen sein.

Verfasst von Dr. A. Turcarelli, Dermatologe und Allergologe Aktualisiert am 4. Januar 2026 6 Min. Lesezeit

Candidose cutanée

Einleitung

Die Candidose der Haut ist eine oberflächliche Pilzinfektion, die meist durch Candida albicans verursacht wird – einen Hefepilz, der natürlicherweise auf Haut und Schleimhäuten vorkommt. Sie entsteht, wenn das Gleichgewicht der Haut gestört ist und sich der Pilz übermäßig vermehren kann. Am häufigsten sind die Hautfalten betroffen, grundsätzlich kann aber jede Hautstelle befallen werden.

Symptome

  • Scharf begrenzte rote Herde
  • Glänzende, aufgeweichte Haut
  • Brennen oder Schmerzen
  • Unterschiedlich starker Juckreiz
  • Mögliche oberflächliche Einrisse
  • Typische kleine Streuherde am Rand (Satellitenläsionen)
  • Mögliches Nässen in den Hautfalten
  • Manchmal unangenehmer Geruch

Ursachen

Übermäßige Vermehrung von Candida
Begünstigende Faktoren
Feuchtigkeit und aufgeweichte Haut, übermäßiges Schwitzen, Diabetes, Übergewicht, Schwangerschaft, Immunschwäche, längere Antibiotikabehandlung
Feuchtigkeit und aufgeweichte Haut
Übermäßiges Schwitzen
Diabetes
Übergewicht
Schwangerschaft
Immunschwäche
Längere Antibiotikabehandlung
Gestörtes Gleichgewicht der Hautflora

Diagnose

  1. Diagnose überwiegend klinisch
  2. Typisches Bild mit Satellitenherden
  3. Mykologischer Abstrich bei: unklarer Diagnose, Therapieversagen, wiederkehrenden Formen
  4. Diagnostischem Zweifel
  5. Therapieversagen
  6. Wiederkehrende Formen
  7. Abgrenzung gegenüber: bakteriellem Intertrigo, Psoriasis inversa, Kontaktdermatitis
  8. Bakterielle Intertrigo
  9. Psoriasis inversa
  10. Kontaktdermatitis

Behandlungen

Lokale Antimykotika (Azole, Polyene)
Anwendung 1- bis 2-mal täglich
Antimykotika zum Einnehmen bei ausgedehnten oder wiederkehrenden Formen
Sorgfältiges Trocknen der betroffenen Stellen
Verringerung von Feuchtigkeit und Reibung
Weite, atmungsaktive Kleidung
Keine spezielle gerätegestützte Technik
Medizinisch-dermatologische Behandlung

Betreuung

Individuelle dermatologische Betreuung

Suche nach und Behebung begünstigender Faktoren

Verlaufskontrolle bei häufigen Rückfällen

Aufklärung des Patienten über Hygienemaßnahmen

Häufige Fragen

Sprechstunde bei Candidose der Haut

Konsultation mit gesicherter Diagnose und schriftlichem Behandlungsplan.

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