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Dermatologie · Kopfhaut & Haare

Androgenetische Alopezie

Die androgenetische Alopezie, häufigste Ursache für Haarausfall bei Männern und Frauen, ist eine fortschreitende Miniaturisierung der Haarfollikel mit hormoneller und genetischer Ursache. Ihre ästhetischen und psychischen Auswirkungen rechtfertigen eine dermatologische Betreuung.

Verfasst von Dr. A. Turcarelli, Dermatologe und Allergologe Aktualisiert am 4. Januar 2026 6 Min. Lesezeit

Alopécie androgénétique

Einleitung

Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Ursache von Haarausfall bei Männern und Frauen. Dabei verkleinern sich die Haarfollikel unter dem Einfluss hormoneller und genetischer Faktoren allmählich (Miniaturisierung). Die Erkrankung schreitet langsam fort, kann jedoch ästhetisch und psychisch sehr belastend sein und rechtfertigt daher eine fachdermatologische Behandlung.

Symptome

  • Allmähliche Abnahme der Haardichte
  • Feineres, kürzeres und brüchiges Haar
  • Bei Männern: Zurückweichen der Geheimratsecken, Lichtung am Hinterkopf (Vertex)
  • Zurückweichen der Geheimratsecken
  • Lichtung am Hinterkopf (Vertex)
  • Bei Frauen: allmähliche Verbreiterung des Mittelscheitels, diffuse Ausdünnung am Oberkopf
  • Allmähliche Verbreiterung des Mittelscheitels
  • Diffuse Ausdünnung am Oberkopf
  • Keine Entzündung und keine Schmerzen
  • Langsames Fortschreiten über mehrere Jahre

Ursachen

Familiäre genetische Veranlagung
Erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Dihydrotestosteron (DHT)
Verkürzung der Wachstumsphase des Haares
Fortschreitende Miniaturisierung des Follikels
Mögliche verstärkende Faktoren
Chronischer Stress, begleitende Mängel, hormonelle Störungen bei Frauen
Chronischer Stress
Begleitende Mängel
Hormonelle Störungen bei Frauen

Diagnose

  1. Diagnose überwiegend klinisch
  2. Beurteilung des Verteilungsmusters des Haarausfalls
  3. Dermatoskopie der Kopfhaut: unterschiedliche Haardurchmesser, Miniaturisierung der Follikel
  4. Unterschiedliche Haardurchmesser
  5. Miniaturisierung der Follikel
  6. Bei Frauen mitunter Laboruntersuchungen (Mängel, hormonelle Störungen)
  7. Abgrenzung gegenüber: telogenem Effluvium, Alopecia areata, vernarbenden Alopezien
  8. Telogenes Effluvium
  9. Alopecia areata
  10. Vernarbende Alopezien

Behandlungen

Topische Behandlungen zur Förderung des Haarwachstums
Systemische Behandlungen je nach Geschlecht und medizinischer Indikation
Stimulierende Injektionen in die Kopfhaut
Verfahren zur Stimulation der Haarfollikel
Medizinprodukte zur Förderung der Mikrozirkulation
Behebung verstärkender Faktoren
Regelmäßige Verlaufskontrolle
Frühzeitige Behandlung empfohlen
den Haarausfall bremsen
den Verlauf stabilisieren
das Nachwachsen anregen

Betreuung

Individuelle Beurteilung nach Alter, Geschlecht und Stadium

Festlegung realistischer Ziele

Langzeitbehandlung mit dermatologischer Verlaufskontrolle

Anpassung der Behandlung je nach Ansprechen

Häufige Fragen

Sprechstunde bei androgenetischer Alopezie

Konsultation mit gesicherter Diagnose und schriftlichem Behandlungsplan.

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