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Dermatologie · Kontaktdermatitis

Berufsbedingtes Ekzem

Das berufsbedingte Ekzem, irritativ oder allergisch, betrifft vor allem die Hände (Friseurhandwerk, Gesundheitswesen, Baugewerbe, Reinigung). Epikutantests, Allergenkarenz, Behandlung und gegebenenfalls Meldung als Berufskrankheit.

Verfasst von Dr. A. Turcarelli, Dermatologe und Allergologe Aktualisiert am 7. Januar 2026 5 Min. Lesezeit

Eczéma professionnel

Einleitung

Es entsteht durch wiederholten Kontakt mit reizenden und/oder allergisierenden Stoffen am Arbeitsplatz.

Es handelt sich um eine häufige Erkrankung, die erhebliche funktionelle und berufliche Folgen haben kann.

Symptome

  • Hautrötung
  • Juckreiz
  • Bläschen oder Nässen
  • Einrisse, Schrunden
  • Verdickung der Haut bei chronischem Verlauf

Ursachen

Friseurhandwerk
Gesundheitspersonal
Baugewerbe
Industrie
Reinigung
Lebensmittelberufe
Chemikalien
Reinigungsmittel, Lösungsmittel
Handschuhe, Metalle
Kosmetik- und Haarpflegeprodukte
Wiederholter Kontakt
Langanhaltende Feuchtigkeit
Mikroverletzungen der Haut
Empfindliche Haut

Diagnose

  1. Genaue Analyse der beruflichen Tätigkeit
  2. Die körperliche Untersuchung
  3. Epikutantests (Patch-Tests) zum Nachweis einer möglichen Kontaktallergie
  4. Unterscheidung zwischen allergischem, irritativem oder gemischtem Mechanismus

Behandlungen

Meidung oder Verringerung der Exposition
Lokale Behandlung je nach Schweregrad
Hautschutz (geeignete Handschuhe, Barrieremaßnahmen)
Regelmäßige hautregenerierende Pflege

Betreuung

Genaue Identifizierung der auslösenden Stoffe

Zusammenarbeit mit der Arbeitsmedizin, falls erforderlich

Anpassung des Arbeitsplatzes oder der Arbeitsabläufe

Regelmäßige dermatologische und allergologische Verlaufskontrolle

Häufige Fragen

Sprechstunde bei berufsbedingtem Ekzem

Konsultation mit gesicherter Diagnose und schriftlichem Behandlungsplan.

Anrufen Termin vereinbaren