Einleitung
Bei der postinflammatorischen Hyperpigmentierung entstehen nach einer Entzündung braune oder dunkle Flecken auf der Haut. Sie tritt häufig nach Akne, Ekzemen, Verbrennungen, Hautverletzungen oder bestimmten dermatologischen Eingriffen auf. Sie ist gutartig, kann aber lange bestehen bleiben und ästhetisch sehr störend sein.
Symptome
- Hell- bis dunkelbraune Flecken an einer zuvor entzündeten Stelle
- Unterschiedliche Lokalisation: Gesicht, Rücken, Oberkörper, Beine
- Flache, nicht erhabene Pigmentierung
- Keine Schmerzen und kein Juckreiz
- Ausprägung je nach Hauttyp unterschiedlich
- Bleibt ohne Behandlung lange bestehen
Ursachen
- Entzündliche Akne
- Ekzem, Dermatitis, Psoriasis
- Hautverletzungen (Kratzer, Verbrennungen, Stiche)
- Aggressive oder ungeeignete ästhetische Behandlungen
- Sonnenexposition nach einer Entzündung
- Höheres Risiko bei dunklen Hauttypen
Diagnose
- Die dermatologische Untersuchung
- Die Klärung der vorausgegangenen Entzündung
- Die Beurteilung von Farbe und Tiefe der Pigmentierung
- Bei Bedarf die Untersuchung mit der Wood-Lampe
Behandlungen
- Medizinische depigmentierende Präparate zur äußerlichen Anwendung
- Topische Retinoide
- Pflege zur Regeneration der Hautbarriere
- An den Hauttyp angepasste Pigmentlaser
- Oberflächliche oder mitteltiefe chemische Peelings
- Medizinische LED-Therapie zur Entzündungshemmung
- Gezielte Mesotherapie
- Medizinisches IPL bei ausgewählten Indikationen
Betreuung
Die genaue Ermittlung der entzündlichen Ursache
Eine schrittweise, individuelle Behandlung
Konsequenter täglicher Sonnenschutz
Regelmäßige dermatologische Kontrollen