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Allergologie · Kontaktdermatitis

Allergische Kontaktdermatitis

Die Kontaktdermatitis ist eine Entzündung der Haut, die durch eine äußere Substanz ausgelöst wird. Sie kann irritativ sein, durch direkte Schädigung der Haut, oder allergisch, durch eine verzögerte Immunreaktion (Typ-IV-Überempfindlichkeit) gegen ein Allergen.

Verfasst von Dr. A. Turcarelli, Dermatologe und Allergologe Aktualisiert am 7. Januar 2026 5 Min. Lesezeit

Dermatite de contact allergiqu

Einleitung

Die Beschwerden treten in der Regel 24 bis 72 Stunden nach dem Kontakt auf – deshalb wird das verantwortliche Allergen nicht immer sofort erkannt.

Symptome

  • Örtlich begrenzte Rötung
  • Starker Juckreiz
  • Bläschen, teilweise nässend
  • Schuppung (Abschälen der Haut)
  • Verdickung der Haut bei chronischem Verlauf

Ursachen

Metalle
Nickel, Chrom, Kobalt
Kosmetika
Parfüms, Konservierungsstoffe, Farbstoffe
Topische Arzneimittel (Cremes, Salben)
Chemikalien am Arbeitsplatz
Wiederholter Kontakt
Berufliche Tätigkeit mit erhöhtem Risiko
Atopische Veranlagung
Geschädigte Hautbarriere

Diagnose

  1. Eine ausführliche ärztliche Anamnese (bisherige Kontakte)
  2. Die dermatologische Untersuchung
  3. Epikutantests (Patch-Tests), mit denen sich das verantwortliche Allergen genau bestimmen lässt.

Behandlungen

Konsequente Vermeidung des festgestellten Allergens
Geeignete lokale Behandlungen je nach Schweregrad (topische Kortikosteroide)
Pflege zur Wiederherstellung der Hautbarriere (Emollienzien)
Anpassung der Gewohnheiten im Alltag und im Beruf

Betreuung

Genaue Bestimmung des Allergens

Einleitung einer angepassten Behandlung

Klare und dauerhafte Empfehlungen zur Allergenvermeidung

Vorbeugung von Rückfällen

Regelmäßige dermatologische und allergologische Verlaufskontrolle

Häufige Fragen

Sprechstunde bei allergischer Kontaktdermatitis

Konsultation mit gesicherter Diagnose und schriftlichem Behandlungsplan.

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