Einleitung
Sie können allergisch (immunologisch) oder irritativ (direkte Schädigung der Haut) sein. Das Gesicht – insbesondere die Augenlider – ist wegen der dünnen Haut und der wiederholten Anwendung häufig betroffen.
Symptome
- Rötungen, entzündliche Herde
- Juckreiz, Brennen
- Schwellung der Augenlider, der Lippen oder des Gesichts
- Bläschen, Nässen, Krusten
- Trockenheit, Schuppung
- Zunehmende Verschlechterung trotz zeitweiligen Absetzens des Produkts
Ursachen
- Allergene
- Parfüms, Konservierungsstoffe, Farbstoffe
- „Natürliche“ Produkte (ätherische Öle, Pflanzenextrakte)
- Make-up
- Foundation, Mascara, Nagellack
- Haarprodukte
- Haarfärbemittel, Shampoos, Haarsprays
- Pflegeprodukte
- Cremes, Seren, Sonnenschutzmittel
- Summierende Wirkung mehrerer gleichzeitig angewendeter Produkte
Diagnose
- Genaue Anamnese (vollständige Liste der verwendeten Produkte)
- Analyse der betroffenen Stellen (Augenlider, Gesicht, Hände, Hals)
- Dermatologische Untersuchung
- Epikutantests (Patch-Tests) mit Kosmetik-Testreihen
- Identifizierung des auslösenden Inhaltsstoffs (INCI)
Behandlungen
- Sofortiges Absetzen des auslösenden Produkts bzw. der auslösenden Produkte
- Topische Kortikosteroide in der Entzündungsphase
- Regenerierende Emollienzien
- Antihistaminika bei begleitendem Juckreiz
- Ersatz durch geprüfte hypoallergene Produkte
Betreuung
Den allergieauslösenden Inhaltsstoff genau zu identifizieren
Chronischen Rückfällen vorzubeugen
Die Kosmetikroutine sicher zu gestalten
Hautverträgliche Alternativen zu empfehlen