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Dermatologie · Pigmentstörungen

Arzneimittelbedingte Hyperpigmentierungen

Medikamentös bedingte Melanodermien sind Veränderungen der Hautfarbe, die durch bestimmte Medikamente ausgelöst werden. Sie entwickeln sich allmählich oder werden durch Sonnenexposition begünstigt und zeigen sich als bräunliche, gräuliche oder bläuliche Flecken. Meist harmlos, können sie dennoch ästhetisch störend sein und nach Absetzen der Behandlung bestehen bleiben.

Verfasst von Dr. A. Turcarelli, Dermatologe und Allergologe Aktualisiert am 3. Januar 2026 5 Min. Lesezeit

Mélanodermies médicamenteuses

Einleitung

Arzneimittelbedingte Pigmentierungen sind krankhafte Veränderungen der Hautfarbe, die durch die Einnahme bestimmter Medikamente entstehen. Sie können sich allmählich oder nach Sonnenexposition entwickeln und zeigen sich als bräunliche, gräuliche oder bläuliche Flecken. Sie sind in der Regel harmlos, können aber ästhetisch deutlich sichtbar sein.

Symptome

  • Bräunliche, gräuliche oder schiefergraublaue Pigmentflecken
  • Unterschiedliche Lokalisation: Gesicht, Schleimhäute, sonnenexponierte Bereiche
  • Diffuse oder umschriebene Pigmentierung
  • Allmähliches Auftreten nach Beginn einer Behandlung
  • Keine Schmerzen und kein Juckreiz
  • Kann nach Absetzen des Medikaments bestehen bleiben

Ursachen

Ablagerung des Medikaments oder seiner Abbauprodukte in der Haut
Wechselwirkung zwischen Medikament und Sonnenexposition
Krankhaft gesteigerte Melaninbildung
Häufig beteiligte Medikamente
Antibiotika (z. B. Tetrazykline) Entzündungshemmer Malariamittel Chemotherapeutika Psychopharmaka
Antibiotika (z. B. Tetrazykline)
Entzündungshemmer
Malariamittel
Chemotherapeutika
Psychopharmaka

Diagnose

  1. Die dermatologische Untersuchung
  2. Genaue Analyse aktueller und früherer Behandlungen
  3. Zeitlicher Ablauf des Auftretens der Flecken
  4. Ausschluss anderer Ursachen einer Hyperpigmentierung

Behandlungen

Anpassung oder Absetzen des Medikaments, sofern möglich
Konsequenter Sonnenschutz
Geeignete medizinische Pigmentlaser
Oberflächliche chemische Peelings
Medizinische LED-Therapie ergänzend
Aufhellende dermokosmetische Pflege

Betreuung

Abstimmung mit dem verordnenden Arzt

Individuelle dermatologische Beurteilung

Klare Aufklärung über den möglichen Verlauf

Regelmäßige dermatologische Kontrollen

Häufige Fragen

Sprechstunde bei arzneimittelbedingten Hyperpigmentierungen

Konsultation mit gesicherter Diagnose und schriftlichem Behandlungsplan.

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