Einleitung
Arzneimittelbedingte Pigmentierungen sind krankhafte Veränderungen der Hautfarbe, die durch die Einnahme bestimmter Medikamente entstehen. Sie können sich allmählich oder nach Sonnenexposition entwickeln und zeigen sich als bräunliche, gräuliche oder bläuliche Flecken. Sie sind in der Regel harmlos, können aber ästhetisch deutlich sichtbar sein.
Symptome
- Bräunliche, gräuliche oder schiefergraublaue Pigmentflecken
- Unterschiedliche Lokalisation: Gesicht, Schleimhäute, sonnenexponierte Bereiche
- Diffuse oder umschriebene Pigmentierung
- Allmähliches Auftreten nach Beginn einer Behandlung
- Keine Schmerzen und kein Juckreiz
- Kann nach Absetzen des Medikaments bestehen bleiben
Ursachen
- Ablagerung des Medikaments oder seiner Abbauprodukte in der Haut
- Wechselwirkung zwischen Medikament und Sonnenexposition
- Krankhaft gesteigerte Melaninbildung
- Häufig beteiligte Medikamente
- Antibiotika (z. B. Tetrazykline) Entzündungshemmer Malariamittel Chemotherapeutika Psychopharmaka
- Antibiotika (z. B. Tetrazykline)
- Entzündungshemmer
- Malariamittel
- Chemotherapeutika
- Psychopharmaka
Diagnose
- Die dermatologische Untersuchung
- Genaue Analyse aktueller und früherer Behandlungen
- Zeitlicher Ablauf des Auftretens der Flecken
- Ausschluss anderer Ursachen einer Hyperpigmentierung
Behandlungen
- Anpassung oder Absetzen des Medikaments, sofern möglich
- Konsequenter Sonnenschutz
- Geeignete medizinische Pigmentlaser
- Oberflächliche chemische Peelings
- Medizinische LED-Therapie ergänzend
- Aufhellende dermokosmetische Pflege
Betreuung
Abstimmung mit dem verordnenden Arzt
Individuelle dermatologische Beurteilung
Klare Aufklärung über den möglichen Verlauf
Regelmäßige dermatologische Kontrollen