Einleitung
Anders als die akute Urtikaria beruht sie meist nicht auf einer erkennbaren Allergie und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Symptome
- Rote oder rosafarbene, erhabene Quaddeln
- Oft starker Juckreiz
- Flüchtige Hautveränderungen, die innerhalb von 24 Std. abklingen
- Tägliches oder nahezu tägliches Wiederauftreten
- Mögliches begleitendes Angioödem (Lippen, Augenlider, Hände)
- Häufige Verschlechterung nachts oder in Stressphasen
Ursachen
- Fehlgesteuerte Aktivierung der Mastzellen
- Autoimmune Mechanismen
- Übermäßige Histaminfreisetzung
- Verstärkende Faktoren (Stress, interkurrente Infekte, NSAR)
Diagnose
- Ausführliche Anamnese (Dauer > 6 Wochen)
- Analyse von Rhythmus und Häufigkeit der Schübe
- Suche nach verstärkenden Faktoren
- Dermatologische Untersuchung
- Gezielte Abklärung nur bei spezifischen Hinweisen
Behandlungen
- Nicht sedierende Antihistaminika (Basistherapie)
- Schrittweise Dosiserhöhung bei Bedarf
- Meidung bekannter verstärkender Faktoren
- Kurzzeitig Kortikosteroide nur bei schweren Schüben
- Spezialisierte Behandlungen bei therapieresistenten Formen
- dauerhafte Kontrolle der Beschwerden
Betreuung
Die Diagnose bestätigen
Unnötige Untersuchungen zu vermeiden
Die Langzeitbehandlung anpassen
Die Lebensqualität deutlich verbessern
Eine regelmäßige, individuelle Betreuung sicherzustellen