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Dermatologie · Kopfhaut & Haare

Kopfhautpsoriasis

Die Kopfhautpsoriasis ist eine chronische, immunvermittelte Entzündungserkrankung. Sie zeigt sich durch scharf begrenzte rote Herde, die mit dicken Schuppen bedeckt sind und oft jucken. Sie kann auf die Kopfhaut beschränkt bleiben oder Teil einer ausgedehnteren Psoriasis der Haut sein. Obwohl sie nicht ansteckend ist, kann sie erhebliche ästhetische, funktionelle und psychische Auswirkungen haben, die eine fachdermatologische Behandlung rechtfertigen.

Verfasst von Dr. A. Turcarelli, Dermatologe und Allergologe Aktualisiert am 4. Januar 2026 6 Min. Lesezeit

Psoriasis du cuir chevelu

Einleitung

Die Kopfhautpsoriasis ist eine chronisch-entzündliche, immunologisch bedingte Erkrankung. Sie zeigt sich durch rote Plaques mit dicken Schuppen, die teils gut sichtbar und unangenehm sind. Sie kann isoliert auftreten oder Teil einer ausgedehnteren Psoriasis der Haut sein. Obwohl sie nicht ansteckend ist, kann sie ästhetisch, funktionell und psychisch stark belasten und rechtfertigt daher eine fachdermatologische Behandlung.

Symptome

  • Scharf begrenzte gerötete Plaques
  • Dicke, weißliche oder silbrige Schuppen
  • Häufiger, mitunter starker Juckreiz
  • Brennen oder Spannungsgefühl
  • Mögliche Ausbreitung: Stirn-Haar-Grenze („Helm-Effekt“), hinter den Ohren, Nacken
  • Stirn-Haar-Grenze („Helm-Effekt“)
  • hinter den Ohren
  • Nacken
  • Haare bleiben in der Regel erhalten
  • Möglicher reaktiver Haarausfall (reversibel)

Ursachen

Genetische Veranlagung
Psychischer Stress
Infektionen (insbesondere im HNO-Bereich)
Müdigkeit, Überlastung
Bestimmte Medikamente
Alkohol, Rauchen

Diagnose

  1. Die Diagnose wird meist klinisch gestellt: dermatologische Untersuchung der Kopfhaut, Beurteilung der Plaques und Schuppen, Suche nach weiteren Befallsorten (Ellbogen, Knie, Nägel), Ausschluss von Differenzialdiagnosen (seborrhoische Dermatitis, Kopfpilz)
  2. Dermatologische Untersuchung der Kopfhaut
  3. Beurteilung der Plaques und Schuppen
  4. Suche nach weiteren Befallsorten: Ellbogen, Knie, Nägel
  5. Ellbogen, Knie
  6. Nägel
  7. Ausschluss von Differenzialdiagnosen: seborrhoische Dermatitis, Kopfpilz
  8. seborrhoische Dermatitis
  9. Tinea capitis (Kopfpilz)
  10. Biopsie nur ausnahmsweise bei unklarem Befund

Behandlungen

Für die Kopfhaut geeignete topische Kortikosteroide
Vitamin-D-Analoga
Gezielte topische Kombinationspräparate
Schuppenlösende (keratolytische) Shampoos
Systemische Behandlungen bei schweren oder ausgedehnten Formen
Regelmäßige Haarpflegeprotokolle
Verzicht auf reizende Produkte
Umgang mit auslösenden Faktoren
Medizinische LED-Therapie (entzündungshemmende Wirkung)
Gezielte Phototherapie in bestimmten Fällen
Individuelle Kombinationsprotokolle
die Entzündung kontrollieren
die Schuppung verringern
die Abstände zwischen den Schüben verlängern

Betreuung

Fachärztliche dermatologische Sprechstunde

Beurteilung des Schweregrads und der funktionellen Auswirkungen

Erstellung eines individuellen Behandlungsprotokolls

Regelmäßige Verlaufskontrollen zur Anpassung der Behandlung

Ganzheitlicher, langfristiger Ansatz

Häufige Fragen

Sprechstunde bei Kopfhautpsoriasis

Konsultation mit gesicherter Diagnose und schriftlichem Behandlungsplan.

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