Einleitung
Ihre Mechanismen, ihr Schweregrad und ihre Behandlung unterscheiden sich jedoch grundlegend. Die richtige Unterscheidung ist entscheidend, um unnötige Diäten zu vermeiden oder umgekehrt potenziell schweren Reaktionen vorzubeugen.
Symptome
- Urtikaria, Juckreiz, Rötungen
- Schwellung von Lippen, Gesicht oder Rachen
- Atembeschwerden
- Mögliche Verdauungsbeschwerden
- Anaphylaktische Reaktion bei schweren Formen
- Blähungen, Bauchschmerzen
- Durchfall, Winde, Übelkeit
- Völlegefühl
- Müdigkeit oder allgemeines Unwohlsein
Ursachen
- Reaktion des Immunsystems
- IgE-vermittelter oder nicht IgE-vermittelter Mechanismus
- Schon kleinste Mengen eines Nahrungsmittels können eine Reaktion auslösen
- Enzymmangel (z. B. Laktose)
- Individuelle Empfindlichkeit des Verdauungstrakts
- Dosisabhängige Wirkung (verzehrte Menge)
Diagnose
- Genaue ärztliche Anamnese
- Pricktests an der Haut
- Bestimmung spezifischer IgE-Antikörper
- Orale Provokationstests unter gesicherten Bedingungen
- Analyse der Verdauungsbeschwerden
- Atemtests (z. B. Laktose-Atemtest)
- Vorübergehende Eliminationsdiäten mit anschließender Wiedereinführung
Behandlungen
- Strikte Meidung des auslösenden Nahrungsmittels
- Antihistaminika bei Bedarf
- Adrenalin-Autoinjektor bei Risiko schwerer Reaktionen
- Patientenschulung
- Individuelle Ernährungsanpassung
- Verringerung schlecht vertragener Mengen
- Enzymersatz (z. B. Laktase)
- Keine Lebensgefahr
- Nahrungsmittelallergien
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Betreuung
Allergie und Unverträglichkeit eindeutig zu unterscheiden
Unbegründete einschränkende Diäten zu vermeiden
Die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten
Bei Bedarf eine angemessene Ernährungsberatung einzuleiten